Sonntag, 18. Januar 2026

Eine Gleiswendel

Die Abfahrt in den Schattenbahnhof soll über eine Gleiswendel im Märklin Radius R1 erfolgen. Als Referenz für alle anfallenden Maße dienen die Märklin startup IRE Personenwaggons, weil sie vergleichsweise lang und hoch sind. 

Der Märklin Radius R1 beträgt 360 mm in der Mitte, die Strecke für einen Kreis sind demnach 2,26 Meter. Als Wendelhöhe habe ich 8 cm definiert, damit die IRE Doppelstockwaggons sicher durchpassen und es auch im Übergang von der Anlagenebene nach unten ausreicht. Somit ergibt sich eine Steigung von ca. 3,54%, das ist etwas mehr als die maximal empfohlenen 3% des Herstellers.

Die Breite der Durchfahrt beträgt 10 cm, das ist selbst für die Referenzwaggons sehr ausreichend und zukunftssicher, was eine Probemessung bestätigt. Beim Anzeichnen der Aussparung auf der Arbeitsplatte lasse ich mir extra lange Zeit, weil die Position möglichst perfekt passen soll. Der Durchmesser beträgt außen 82 cm und innen 62 cm, ich rechne das mehrere Male nach und mache Stellproben, damit hier bloß kein Fehler passiert. Insgesamt wird ein 3/4 Kreis ausgesägt, das muss für die Überwindung der Höhe ausreichen.

Die Trasse soll aus Plexiglas gefertigt werden. Dabei soll diese links und rechts je 3 cm breiter sein als die Aussparung, somit ist der Durchmesser außen 88 cm und innen 56 cm. Auch das wird viel zu oft nochmals nachgerechnet.

Die Durchfahrt nach unten plus Trasse

Um die Gleiswendel exakt einstellen zu können, verwende ich 6 mm Gewindestangen aus dem Baumarkt, welche ich jeweils oben und unten mit Unterlegscheiben und Muttern fixiere. Der Kreis wird in Achtel unterteilt, das sind dann 16 Stangen. Immerhin ist das Einstellen der Steigung hier leicht: Je Achtel genau ein Zentimeter.
 
Viel Platz ist nicht, aber es reicht.

 
 

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